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23.03.2010 - Haben Sie ein Handy, Herr Bischof?

Bischof Dr. Joachim Wanke zu Gast im Kolping-Bildungswerk Thüringen e.V. und im Gespräch mit Jugendlichen aus den Maßnahmen „Ausbildungsvorbereitung Stellwerk“ und „Aktivierungshilfen für Jüngere“

Anlässlich des Josefstages besuchte Dr. Joachim Wanke mit Jugendpfarrer Marcellus Klaus und seinem Sekretär Martin Hoffmeier am 23.03.2010 das Kolping-Bildungswerk Thüringen e.V. und die Kolping-Dienstleistung GmbH.

Bundesweit besuch(t)en um den 19. März katholische Bischöfe und Verantwortungsträger Einrichtungen der Jugendsozialarbeit um unter dem Motto: Jugend braucht Perspektive ein Zeichen gegen Jugendarbeitslosigkeit und Jugendarmut zu setzen.
Am Standort in Erfurt führte Jürgen Stobrawa (Geschäftsführer des Kolping-Bildungswerkes Thüringen e.V.) den Bischof und seine Begleitung durch verschiedene Ausbildungs-, Schulungs- und Unterrichtsräume. So hatten die Jugendlichen des Berufsfelds Holz Gelegenheit ihre hergestellten Werkstücke zu präsentieren: Obstschalen, Schaukelpferde, Hocker etc. Wichtig ist hierbei dem Ausbilder, dass es sich um Werkstücke handelt, die von den Jugendlichen (oder ihren Kindern) genutzt werden können und keine Anfertigungen für „die Tonne“ sind.

Die Angestellten der Wäscherei der Kolping-Dienstleistung GmbH berichteten dem Bischof über ihre Arbeit und zeigten ihm ihre Wirkungsstätte.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Kreis von Jugendlichen und Mitarbeitern hatten die Jugendlichen Gelegenheit mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen. Für viele Jugendliche war es das erste Mal, dass Sie einem Bischof gegenüber standen. Daher hatten Sie auch einige Fragen an ihn:
Welchen Beruf haben Sie einmal gelernt?, Welche Aufgaben haben Sie als Bischof?, Waren Sie schon einmal im Vatikan? oder ganz pragmatische Fragen wie: Haben Sie ein Handy? oder zahlen Sie Kirchensteuer?

Bischof Wanke im KBWDer Bischof antwortete gern auf die offen gestellten Fragen der Jugendlichen und kam so mit ihnen ins Gespräch. Sie berichteten ehrlich über ihre persönlich-familiären, gesundheitlichen und finanziellen Sorgen, aber auch über ihre persönlichen Ziele und Lebensträume und ihre Berufsvorbereitungsmaßnahme(n) im Kolping-Bildungswerk. Die Jugendlichen besuchen entweder die Maßnahme „„Ausbildungsvorbereitung Stellwerk“ oder „Aktivierungshilfen für Jüngere“. Beide Maßnahmen unterstützen die berufliche Vorbereitung von Jugendlichen, die schon mehrmals erfolglos Berufsausbildungen oder berufsorientierende Maßnahmen durchlaufen haben.

Durch die Hilfe des Maßnahmeteams (Ausbilder, Stützlehrer und Sozialpädagoge) werden die Jugendlichen aktiviert und motiviert sich dem großen Ziel: Ausbildung zu nähern.

 

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